Räuchern mit Beifuß

Der Frühling ist die Zeit des Wandels, des Umbruchs und des Neubeginns. Das ist nicht immer ganz einfach. Darum macht es Sinn, sich Unterstützung für die anstehenden Aufgaben zu holen.

 

Ein uraltes Mittel um Beistand zu erbitten, das inzwischen langsam wieder Einzug in unseren Alltag hält, sind Räucherungen.

 

Räucherstäbchenfinden sich inzwischen in vielen Haushalten. Meist geht es beim Anschaffen zuerst einmal um gute Gerüche. Aber der rauch kann noch viel mehr, als nur unsere Sinne anregen. Er wirkt beruhigend, anregend oder vielleicht sogar heilend. Es kommt ganz darauf an, welches Kraut oder welche Mischung man verwendet.

 


Wer Kraft für den Neuanfang braucht, der sollte es doch einmal mit heimischem Beifuß versuchen. Der Rauch des Krautes wirkt kräftigend, ermutigend und öffnet neue Perspektiven. Er hilft außerdem sich zu öffnen und fördert Veränderungen im Leben. Zudem stärkt er die eigene Intuition und das Wissen.

 

 

Beifuß wurde schon vor Jahrhunderten zur Räucherungen benutzt wenn man um Schutz, Reinigung oder göttlichen Segen bat. Er ist ein robustes heimisches Kraut, auf das es mehr als nur ein Loblied gibt.

 

Hier ein Auszug aus dem altenglischen Neunkräutersegen:

 

Erinnere dich, Beifuss, was du verkündest,
was du anordnetest in feierlicher Kundgebung.
Una heißest du, das älteste der Kräuter;
Du hast Macht gegen 3 und 30,
‚du hast Macht gegen Gift und gegen Ansteckung,
du hast Macht gegen das Übel, das über das Land dahinfährt.

 

 

(mehr Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Nine_Herbs_Charm
und ganzes Gedicht unter: http://www.auf-dem-naturweg.de/neunkraeutersegen.html )

 

 

Unser Beifuß ist in der Prignitz groß geworden, wurde mit Achtsamkeit geerntet und langsam getrocknet.

Er ist ohne Dünger oder Chemie aufgewachsen und hat keine langen Wege zurückgelegt.

 

Dadurch hat er seine wichtigsten Inhaltsstoffe behalten, die er beim Räuchern nun an diejenigen, die ihrer bedürfen, abgeben wird. Man findet ihn auf http://www.senlin.de/r%C3%A4uchern/

 

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